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DAK Kurklinikum Bad Mergentheim
Spritzbetonverstärkung im Zuge von Umbau und Aufstockung des Bettenhauses

strengthening with sprayed concrete for alteration and vertical extension of a hospital
 

Aufgrund der veränderten Ansprüche der Kurgäste sollte die Qualität der Klinik durch Umbaumaßnahmen gesteigert werden. Hiervon betroffen waren das Bettenhaus B mit dem Speiseraum im Erdgeschoss, sowie die Garage in Hanglage. Alle Baukörper sind konventionell in Massivbauweise errichtet worden und auf Einzel- und Streifenfundamenten gegründet.
Im Bettenhaus B wurden im ersten bis dritten Obergeschoss jedes dritte Zimmer als Bad und Umkleidezimmer umgebaut und von den beiden angrenzenden Zimmern zugänglich gemacht. Um die Bettenzahl zu erhalten, wurde das Gebäude zusätzlich um zwei Geschosse aufgestockt. Des Weiteren wurde eine neue Mehrzweckhalle auf der Überdachung der tiefer liegenden Autostellplätze errichtet.
Durch die Aufstockung erhöhten sich die Nutzlasten der Dachdecke sowie die Belastung der wandartigen Träger im 1.OG und der Unterzüge im Erdgeschoss, welche die Lasten über dem großen Speisesaal abfangen. Infolge der Umgestaltung der Grundrisse in den Bettenetagen waren zusätzliche Türöffnungen in den tragenden Stahlbetonwandscheiben zu berücksichtigen.
Sämtliche Verstärkungsmaßnahmen an Deckenplatten, Unterzügen, Stützen und Wandscheiben wurden als Spritzbetonverstärkung mit Zulagebewehrung ausgeführt.
Um eine technisch aufwändige Verstärkung der Einzelfundamente zu vermeiden, wurde die Verstärkung der vorhandenen Stahlbetonstützen bis auf die bis zu 3,4 m unterhalb der Sohlplatte liegenden Fundamente geführt und der Lasteinleitungsbereich am Stützenfuß verbreitert.

Bauherr
Deutsche Angestellten Krankenkasse, Hamburg

Architekt
WGK Planungsgesellschaft, Hamburg

Auftraggeber
Ingenieurbüro Rainer Totzauer, Bad Mergentheim

Leistungsbild nach HOAI
Tragwerksplanung

Bauphase 02-03/ 2002

 
 
 
 
 
   
   
 


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