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Hopfenbachtalbrücke, A44 Kassel - Herleshausen
Umschnürung von Ausgleichslagersockeln mit CFK-Sheets

confinement of bridge bearings with FRP sheets
 

Beim Neubau der Hopfentalbachbrücke im Verlauf der A 44 Kassel-Herleshausen wurde versäumt, die erforderliche Spaltzugbewehrung in die Ausgleichs-sockel unterhalb der Lager einzubauen.
Die Nachrechung der Sockel ergab, dass unter Ge-brauchslasten keine Gefahr bestand, jedoch im Grenzzustand der Tragfähigkeit ein Aufreißen der Lagersockel zu einem schlagartigen Versagen der Auflagerkonstruktion führen konnte.
bow erarbeitete eine Lösung, bei der die Tragsicherheit der unbewehrten Auflagersockel durch eine mehrlagige Umwicklung mit CF-Sheets erhöht wurde. Im Gegensatz zu kreisrunden Querschnitten stellt sich der dreiaxiale Spannungszustand bei Rechteckquerschnitten - wie bei der Hopfenbachtalbrücke - nur in einem Teil der um-schnürten Fläche ein. Um in der gesamten Fläche unterhalb der Lagerplatte einen dreiaxialen Spannungszustand zu aktivieren, mussten die Eckbereiche mit einem Radius von ca. 30 cm ausgerundet werden.
Die Verstärkungsarbeiten an allen Auflagern konnten in sechs Arbeitstagen durchgeführt werden.

Bauherr
Amt für Straßen- und Verkehrswesen, Kassel

Auftraggeber
Arge Hopfenbachtalbrücke, Stuttgart

Leistungsbild nach HOAI
Tragwerksplanung CFK-Verstärkung Lph 1 - 5

Baukosten 30 Tsd. EUR

Bauphase 10/2003

 

 
 
       
 
 
 


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