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Helmholtz-Institut, Braunschweig
Neubau eines Verwaltungsgebäudes und einer Kantine

new administration building and new canteen
 

Das Institut wird um ein neues Verwaltungsgebäude erweitert. Neben Büro- und Geschäftsräumen beherbergt das Gebäude eine Mediathek und eine Kantine. Das teilunterkellerte dreigeschossige Gebäude ist ca. 11,5 m hoch und hat einen U-förmigen Grundriss mit ca. 45 m Länge und Breite. Das Gebäude wird als massive Stahlbeton-konstruktion ohne Gebäudefugen ausgeführt. Das Untergeschoss ist als Weiße Wanne ausgebildet und flach gegründet. Treppenhäuser und Sanitärbereiche bilden Stahlbetonkerne, die vom 2. OG bis zur Gründung durchlaufen und die Aussteifung des Gebäudes übernehmen. Die Stahlbeton-Geschossdecken tragen die Lasten vorwiegend als punktgestützte Flachdecken auf Stahlbetonstützen ab. Die Brüstungen in den Außenachsen der Büros werden als statisch wirkende Überzüge ausgebildet.

Zur Einhaltung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes werden die Anforderungen an den Transmissionswärmeverlust und den Jahres-Primärenergiebedarf der gültigen EnEV 2009 um 15 % unterschritten. Dies wird zum einen durch die guten Dämmeigenschaften der Gebäudehülle erreicht und zum anderen durch eine  Photovoltaik-Anlage, die einen Großteil des Strombedarfs deckt. Die Heizwärmeversorgung des Gebäudes erfolgt über Nahwärme-Erdleitungen von einer auf dem Gelände vorhandenen zentralen erdgasbefeuerten Dampfkesselanlage.

Bauherr
Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH, Braunschweig
Entwurf
Struhk Architektengesellschaft mbH, Braunschweig
Leistungsbild nach HOAI
Tragwerksplanung Lph 1 - 6
Thermische Bauphysik Lph 2 - 5
Baukosten 6,8 Mio. EUR

 
 
 
 
 


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